Unsere aktuelle Ausstellung

Vom 27.03.2017 – 20.10.2017 stellen wir in unseren Geschäftsräumen in Hennigsdorf Werke der Künstlerin Kathrin Feser aus. Sie sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen:

immer freitags von 8.30 – 16.00
oder nach telefonischer Vereinbarung unter
+49 3302 – 49 89 90

Kathrin Feser ist Malerin und hat ihr Atelier in Schorndorf nicht weit von Stuttgart.

„In der Kunst habe ich Ausdrucksmittel gefunden, die meinen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben bestimmen. Meine Bilder verstehe ich nicht als vom Alltag abgehobenes Phänomen, sondern als Mutmacher für das tägliche Leben. Hoffnung und die Würde des Individuums ins Bild zu setzen sind meine Beweggründe. Mein Interesse gilt besonders den Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen. Wenn ich unterwegs bin, habe ich immer mein Skizzenbuch mit Fineliner dabei. Ich halte flüchtige Momente fest: spielende Kinder, Menschen auf der Straße, Musiker, Tanzende, Landschaften, Gebäude… Im Atelier beschäftige ich mich mit Themen aus der Bibel und versuche, sie mir durch das Malen zu erschließen.

Vier Themen werden in der Ausstellung WÜRDE behandelt:

Porträts von Frieda Mayer-Melikowa
Ich habe Frieda Mayer-Melikowa 2011-2015 besucht und sie portraitiert. Sie war 16 Jahre unter Stalin in Sibirien inhaftiert und musste ihre drei jährige Tochter zuhause zurücklassen.

Bilder zur Blindenheilung
Durch Frau Mayer, die im Alter von achtundachtzig Jahren erblindete, wurde ich inspiriert, mich mit der Blindenheilung in der Bibel zu beschäftigen. Der Hilfeschrei des Blinden steht am Anfang, am Ende steht die Aufforderung, das eigene Leben selbst zu gestalten.

Wirtschaftsflüchtlinge – das Buch Rut
Das Buch Rut beschäftigt sich mit dem Schicksal einer Frau, die wegen einer Hungersnot mit ihrer Familie flüchten muss. Durch tragische Umstände verliert sie ihren Mann und ihre Söhne. In ihrer Schwiegertochter findet sie eine treue Begleiterin und wieder eine neue Lebensperspektive. In 9 Bildern wird die Geschichte neu erzählt.

„Meine Würde tanzt“ (Psalm 16)
Durch dieses Psalmwort angeregt, malte der Pinsel wie von selbst tanzende Figuren auf kleine Leinwände. Die dargestellten Menschen freuen sich ausgelassen über Gottes Nähe. Sie stecken andere an. So entsteht eine fröhliche und einladende Gemeinschaft, unabhängig von der Herkunft, gesellschaftlichen Stellung und Konfession.

www.kathrin-feser.de